Lacrosse bei den SSF Bonn

Lacrosse ist eine Ballsportart, die ihre Ursprünge bei nordamerikanischen Ureinwohnern hat.
Man unterscheidet zwei Spielformen: eine Damen- und eine Herrenvariante.

Herrenlacrosse (Foto: C. Chapman)

Bei den Herren besteht eine Mannschaft aus bis zu 23 Spielern, von denen sich maximal zehn gleichzeitig auf dem Spielfeld aufhalten dürfen. Diese versuchen mit Hilfe eines Lacrosse-Schlägers ("Stick"), mit dem der Ball gefangen und gepasst wird, den Ball in das gegnerische Tor zu bekommen. Das Feld entspricht dabei ungefähr den Ausmaßen eines Fußballfeldes. Die 1,83x1,83 m großen Tore sind in das Spielfeld eingerückt und dürfen, wie beim Eishockey, umspielt werden.
Die verteidigenden Spieler versuchen mit ihren Sticks und mittels Körpereinsatz das angreifende Team an einem Torschuss zu hindern und den Ball zurück zu erobern. Währenddessen ist das angreifende Team natürlich darum bemüht möglichst schnell und taktisch geschickt den Ball in das gegnerische Tor zu bringen.
Die Ausrüstung bei den Herren beinhaltet einen Stick, einen Helm, Handschuhe, sowie Ellenbogen- und Schulterprotektoren. (Diese werden vom Verein bei Bedarf gestellt.)

Damenlacrosse (Foto: T. Hofland)

Etwas näher am ursprünglichen Spiel ist die Damenvariante des Lacrosse. Mit einem anderen, etwas "flacheren" Schläger und mit einem Mundschutz, sowie optional einer Schutzbrille ("Goggle") und Handschuhen, kommt es hier umso mehr auf Geschwindigkeit und ein schnelles, kreatives Passspiel an. Körpereinsatz, um den kleinen Hartgummi-Lacrosse-Ball wieder zu erlangen beziehungsweise das eigene Tor zu verteidigen, ist zwar, wie bei den Herren auch, erlaubt, aber durch das Regelwerk der Damen so begrenzt, dass Verletzungen und gefährliche Situationen vermieden werden sollten. Auch bei den Damen wird 10 gegen 10 gespielt, neun Feldspielerinnen und eine Torwartin ("Goalie").

Das Regelwerk zu beiden Varianten findest du auf der Seite des Deutschen Lacrosse Verbandes (DLaxV)!